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Detlev Fleischhammel
* 19.07.1952
Detlev Fleischhammel wurde am 19. Juli 1952 im damaligen Ostberlin geboren. Er war noch keine vier Jahre alt, als seine Eltern mit seinen drei Schwestern und ihm in den Westen flohen. Das bedeutete, dass sie wirtschaftlich praktisch wieder bei "Null" anfangen mussten. Seine Eltern wollten, dass ihre Kinder in Freiheit aufwachsen, wofür ihnen ihr Sohn sehr dankbar ist.
Sein Kindheit verlebte Fleischhammel dann in einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein, zwischen Hamburg und Lübeck gelegen. In Meddewade besuchte Fleischhammel eine "Zwergschule" mit nur zwei Klassenräumen und zwei Lehrern (für Grund- und Hauptschule!).
Dort wurde damals praktisch nur plattdeutsch gesprochen, was für ihn als Berliner natürlich völlig fremd war. Aber er hat es bald zumindest gut verstehen gelernt.
Seine Eltern waren bewusste und engagierte Christen, und bereits in Berlin waren sie aktive Mitglieder einer Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde gewesen (das sind Gemeinden, die sich nicht aus Kirchensteuern, sondern durch freiwillige Spenden ihrer Gemeindeglieder finanzieren und in die man nicht durch die Kindertaufe aufgenommen wird, sondern erst nach einer bewussten Entscheidung für Jesus Christus, und dann durch völliges Untertauchen). Detlev Fleischhammel wusste, dass auch er eines Tages dazu Stellung beziehen musste, sei es dafür oder dagegen. Durch den echten Glauben seiner Eltern, der sich auch im Alltag als tragfähig erwies, wollte er auch so leben wie sie.
Als Zehnjähriger wurde ihm eines Tages sehr bewusst, dass er einmal sterben muss. Und ihm war klar, dass Gott ihn dann für sein Leben zur Rechenschaft ziehen würde. Auf einmal hatte er eine schreckliche Angst vor dem Sterben. In einem abendlichen Gespräch mit seiner Mutter erklärte sie ihm, dass Jesus Christus am Kreuz gestorben ist, damit Gott uns nicht für unsere Schuld bestrafen muss, was wir durchaus verdient hätten. Gottes Sohn hat alle unsere Sünde auf sich genommen und gesühnt, so dass Gott uns nun vergeben kann. Man braucht das nur wie ein Geschenk anzunehmen. Daraufhin gingen beide auf die Knie, und er dankte dem Herrn Jesus im Gebet für das, was er für ihn getan hat, und bat ihn, auch ihm seine Schuld zu vergeben. In diesem Augenblick war die Angst wie weggeblasen; dafür hatte er auf einmal die feste Gewissheit, dass seine Schuld tatsächlich vergeben ist.
Drei Jahre später ließ er sich taufen und schloss sich ebenfalls der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bad Oldesloe an.
1971 machte Detlev Fleischhammel das Abitur an der Theodor-Mommsen-Schule in Bad Oldesloe. Von 1971 bis 1974 die Bibelschule Brake, wo er auch seine Frau Annette kennen lernte. Beide heirateten 1975.
Detlev Fleischhammel setzte seine Ausbildung an der damaligen Freien Evangelisch-Theologischen Akademie (heute: Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel) fort, was einem Theologiestudium an einer Universität entsprach.
In den Jahren von 1983 bis 1986 lebte Detlev Fleischhammel in Les Cayes in Haiti, wo er an einer Bibelschule für einheimische Pastoren lehrte. Das war eine sehr schöne und wertvolle Zeit für ihn, nicht zuletzt, weil nach einer zehnjährigen Kinderlosigkeit dort 1985 der gemeinsame Sohn René geboren wurde. 1987 kam sein zweiter Sohn Pascal zur Welt.
Als Detlev Fleischhammel mit seiner Familie nach Europa zurückkehrte, wollte er seine Sprachkenntnisse weiterhin nutzen und an einer ähnlichen Ausbildungsstätte in Frankreich unterrichten. Es kam jedoch anders.
Im Februar 1988 landete Detlev Fleischhammel in Rüsselsheim, wo er in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde als Pastor angestellt wurde.
Veröffentlichungen:
- "Den Bruder (und die Schwester) gewinnen - Wie geschieht korrektive Gemeindeseelsorge?" Dillenburg: Christliche Verlagsgesellschaft 2000
- "Worauf es ankommt - Eine seelsorgerliche Auslegung des Philipperbriefs" Hammerbrücke: jota Publikationen 2004
Zitate von Detlev Fleischhammel
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"Aber wir lieben uns doch!" -
so wird Ehebruch oft gerechtfertigt.
Wenn man seinen Ehepartner betrügt
und das Treueversprechen bricht,
dann ist das nicht Liebe,
sondern Egoismus, Rücksichtslosigkeit und Gemeinheit.
Die Frage "Kann denn Liebe Sünde sein?" ist falsch gestellt;
umgekehrt wird ein Schuh daraus: "Kann denn Sünde Liebe sein?"
© Detlev FleischhammelNiemand sieht sich von Natur aus so, wie er wirklich ist -
wir brauchen dazu den Spiegel des Wortes Gottes.
Und das sagt uns:
Wir sind total verdorbene Sünder, die sich selbst nicht wesentlich bessern können.
Er sagt uns aber auch:
Wir sind von Gott bedingungslos geliebt, der uns total verändern kann und will.
© Detlev FleischhammelEs ist noch kein Meister vom Himmel gefallen -
außer bei den Fallschirmspringern.
© Detlev FleischhammelMan muß die Feste legen,
wie man sie feiern möchte.
© Detlev FleischhammelKinder und Haustiere
finden mit schlafwandlerischer Sicherheit die Stelle im Haus,
an der sie am meisten im Weg sind.
© Detlev FleischhammelWarum nennt man eigentlich die fetten Gehälter unserer Politiker ausgerechnet Diäten?
© Detlev FleischhammelWie kopflastig und wenig praxisbezogen unser deutsches Bildungssystem ist,
sieht man z.B. daran, daß man in der Schule das Autofahren überhaupt nicht lernen kann
und die fachmännische Benutzung einer PC-Tastatur mit allen zehn Fingern allenfalls auf freiwilliger Basis.
© Detlev FleischhammelDie "Gott ist tot - Theologie" ist ein Oxymoron,
ein Widerspruch in sich.
Wenn Gott tot ist,
wozu brauchen wir dann eine Theologie?
© Detlev FleischhammelWenn in einer Ehe die Frau die Hosen anhat,
dann liegt das meist daran, daß der Mann sie sich nicht anziehen will.
© Detlev FleischhammelDemagogen versprechen den Menschen mehr oder weniger den Himmel auf Erden
und machen ihnen dann das Leben zur Hölle.
© Detlev Fleischhammel

Detlev Fleischhammel

























