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Molière
* 14.01.1622 - † 17.02.1673
Zitate von Molière
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Ich bin bequemen Sinns, und was man hier bespricht, dass man sich nur vor Geist den Kopf zerbricht. Ein solcher Ehrgeiz liegt auch nicht in meinem Blute, und hält man mich für blöd, ich trag´s mit frohem Mute.Für passend gilt es nicht, und zwar aus gutem Grunde, dass jedes Ding ein Weib erforsche und erkunde.Es muss doch ein Gefühl der Unbill in uns wecken, Will unserm Urteil man solch enge Grenzen stecken, dass wir mit Kleiderputz, Brokatstoff, Häkelei Und Mantelwurf uns nur befassen dürfen.Der Grammatik müssen sich selbst Könige beugen.Man stirbt nur einmal - und für so lange.Die Tochter muss gehorsam ihrem Vater sein, Und gäb er ihr selbst einen Affen zum Gemahl.Fast alle sterben an ihren Arzneien, nicht an ihren Krankheiten.Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.Die Neider sterben wohl, doch nimmermehr der Neid.Der Ruhm muß dem Verdienst entsprechen.

























