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Wieslaw Leon Brudzinski

* 20.02.1920 - † 1996


Wieslaw Brudzinski ist am 20. Februar 1920 in Lodz als Sohn eines Pharmazeuten und einer Lehrerin geboren. 1938 wurde er am staatlichen Kopernikus-Gymnasium seiner Geburtsstadt für reif erklärt, kurz danach zum Militär eingezogen, im März 1939 gesundheitshalber vom Waffendienst befreit.

Während des Krieges arbeitete Brudzinski als Bürogehilfe; von 1944 bis Kriegsende war er Insasse eines Arbeitslagers.

Brudzinskis erste satirische Feuilletons – auch Rezensionen – erschienen 1936 in der Posener Wochenzeitschrift "Kultura". Später nahm er Kontakt zum Monatsblatt "Dimensionen" (Wymiary) in Lodz auf, wo er bis zum Kriegsbeginn eine eigene Abteilung, die "Tribüne der Jungen" (Trybuna Mlodych), geleitet hat.

Nach dem Kriege publizierte er in der Tagespresse und in verschiedenen literarischen Blättern; nebenbei arbeitete er auch für den Funk und seltener für literarische Kabaretts.

Brudzinskis Mitarbeit an der früheren polnischen satirischen Wochenzeitschrift "Nadeln" (Szpilki) datiert seit 1945. Am Anfang war er Sekretär der Schriftleitung, danach Redakteur, schließlich – seit 1956 – Leiter der literarischen Redaktion und Stellvertreter des Chefredakteurs.

Zweimal sind seine Satiren, darunter im Wettbewerb des polnischen Schriftstellerverbandes, preisgekrönt worden.

Bei Suhrkamp erschienen 1966 "Katzenjammer" und 1970 "Die rote Katz".

Erarbeitet von Hans-Christoph Neuert


Zitate von Wieslaw Leon Brudzinski


Die Aphorismen dieses Autoren dürfen auf Grund der Beschränkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 19.6.2066 veröffentlicht werden!


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