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Hervé Bazin

* 07.04.1911 - † 17.02.1996


Hervé Bazin, eigentlich Jean-Pierre Hervé-Bazin, wurde am 7. April 1911 in Angers geboren.

Er hatte eine schwierige Kindheit und wuchs in einer frommen bürgerlichen Familie auf. Bazin widersetzte sich häufig seiner autoritären Mutter und lehnte sich gegen die katholische Erziehung auf. Während seiner Jugend floh er mehrfach von zu Hause und brach im Alter von 20 Jahren die Verbindung mit seiner Familie ab.

Zunächst übte er verschiedene kleine Beschäftigungen aus und schrieb Gedichte. 1946 gründete er die Lyrikzeitschrift "La Coquille" und erhielt den Prix Apollinaire für seine erste Gedichtsammlung Jour 1948, der die Gedichtsammlung "A la poursuite d'Iris" folgte.

Auf Anraten Paul Valérys wandte er sich von der Lyrik ab und schrieb Prosa.

Die Konflikte mit der Mutter während seiner Kindheit verarbeitet er in seinem 1948 erschienen und bekanntesten Roman "Vipère au poing". Bazin hatte mit diesem autobiografischen Roman einen Aufsehen erregenden Erfolg. "Vipère au poing" ist der erste Teil der Trilogie "Les Rezeau" (Familie Rezeau). 1950 folgt der zweite Band de "La mort du petit cheval" (Das Tischtuch ist zerschnitten) und 1970 der letzte Band "Cri de la chouette" (Die Eule ruft)

1960 wurde er Mitglied der Académie Goncourt, deren Präsident er 1973 wurde.

Politisch gehörte er zum Mouvement de la Paix (Friedensbewegung), die der Kommunistischen Partei nahe stand, der Bazin sich ebenfalls verbunden fühlte.

1980 erhielt er den Leninpreis der DDR.

Hervé Bazin starb am 17. Februar 1996 in Angers.


Zitate von Hervé Bazin


Die Aphorismen dieses Autoren dürfen auf Grund der Beschränkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 17.02.2066 veröffentlicht werden!


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