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Albert Camus

* 07.11.1913 - † 04.01.1960


Albert Camus wurde am 7. November 1913 als Sohn eines elsässischen Landarbeiters in Mondovi (Algerien) geboren. Albert Camus studierte von 1930 bis 1937 Literatur und Philosophie in Algier als Werkstudent. Er trat 1934 der Kommunistischen Partei bei, die er jedoch ein Jahr später wieder verließ, und gründete mehrere Theatergruppen.

Da ihm einer Tuberkoloseerkrankung wegen eine Hochschullaufbahn verwehrt blieb, arbeitete er als engagierter Journalist beim "Alger Républicain". Nach seiner Ausweisung aus Algerien schrieb er ab 1940 beim Paris-Soir" und trat der Widerstandsgruppe Combat bei.

1942 erschien sein Roman "Der Fremde" sowie der Essayband "Der Mythos von Sisyphos". 1944 fand die Uraufführung des Dramas "Das Missverständnis" statt. Ebenfalls in diesem Jahr wird unter seiner Regie die, 1941 von Pablo Picasso geschriebene, dadaistische Komödie "Wie man Wünsche am Schwanz packt" privat aufgeführt.

Während der deutschen Besetzung war Albert Camus als Lehrer in Oran tätig. Aus der Redaktion der in der Résistance von ihm gegründeten Zeitschrift "Le Combat", an der auch Jean-Paul Sartre seit 1944 mitarbeitete, schied er 1947 aus, da das Blatt die politische Richtung gewechselt hatte.

Im Juni dieses Jahres erschien sein Roman "Die Pest", für den er den Prix des Critiques erhielt, 1949 das Drama "Die Gerechten" und 1951 der Essay "Der Mensch in der Revolte", der zum Bruch mit Sartre führte. 1957 erhielt Camus den Nobelpreis für Literatur. Sein Drama "Die Besessenen" wurde 1959 uraufgeführt. Es war sein letztes Werk.

Albert Camus starb am 4. Januar 1960 bei einem Autounfall in der Nähe des Dorfes Villeblevin auf der Straße von Paris nach Sens.


Zitate von Albert Camus


Die Aphorismen dieses Autoren dürfen auf Grund der Beschränkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 04.01.2030 veröffentlicht werden!


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Illustration mit dem Titel: frei nach seinen Tagebüchern
"frei nach seinen Tagebüchern"
Illustration von © Michael Blümel