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Martin Kessel

* 14.04.1901 - † 14.04.1990


Martin Kessel wurde am 14. April 1901 in Plauen im Vogtland geboren.

Martin Kessel studierte Germanistik, Musik- und Kunstwissenschaft sowie Philosophie in Berlin, München und Frankfurt am Main. In seiner Promotionsschrift beschäftigte er sich mit der Novellentechnik von Thomas Mann (1875-1955).

Seit 1923 lebte Kessel als freier Schriftsteller in Berlin und bekam 1926 den Kleist-Preis für seinen 1925 erschienenen Gedichtband "Gebändigte Kurven". Bekannt wurde Kessel vor allem durch seinen Berlin-Roman "Herrn Brechers Fiasko", eine Satire auf die Angestelltenwelt, der 1932, 1956 und 2001 bei Schöffling aufgelegt wurde.

Neben Romanen, wie "Die kleine Schwester des Don Quijote" (1938) und "Lydia Faude" (1965), der Erzählung "Eskapaden" (1959), schrieb er Essays, Aphorismen und theoretische Schriften zur Literaturgeschichte. 1960 entstand die Collage "Gegengabe, Aphoristisches Kompendium für helle Köpfe".

Während der Nazidiktatur arbeitet Kessel eng mit Erich Kästner zusammen und mit Hans Erich Nossack verband ihn ein freundschaftliches Verhältnis.

Martin Kessel erhielt 1954 den Georg-Büchner-Preis in Darmstadt sowie 1961 das Bundesverdienstkreuz und den Fontane-Preis. Dem Mitglied der Westberliner Akademie der Künste wurde am 3. September 1980 die Ehrenprofessur verliehen. Kessel war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz.

Martin Kessel starb am 14. April 1990 in Berlin.


Zitate von Martin Kessel


Die Aphorismen dieses Autoren dürfen auf Grund der Beschränkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 14.04.2060 veröffentlicht werden!


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