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Carlo Levi

* 29.11.1902 - † 04.01.1975


Carlo Levi wurde am 29. November 1902 als Sohn eines wohlhabenden jüdischen Arztes in Turin geboren.

Er studierte zunächst Medizin und wandte sich anschließend der Malerei und Literatur zu. Als Maler brachte er es zu internationalen Ausstellungen. Nachdem Carlo Levi fünf Jahre in Paris gelebt hatte, kehrte er ins faschistische Italien zurück. Hier kämpfte er mit einem Untergrundblatt, das er redigierte, gegen Mussolini, bis er 1934 verhaftet wurde.

Und was Sibirien für Russland, die Teufelsinseln für Frankreich, das war in Italien die gottverlassene Landschaft Lukaniens, hierhin schickte man die Verbannten. Auch Carlo Levi wurde in den Jahren von 1935 bis 1936 wegen seiner antifaschistischen Einstellung in die süditalienische Region Basilikata verbannt.

Die während dieser Zeit gesammelten Eindrücke fanden Eingang in Levis literarisches Hauptwerk, den 1945 erscheinenden neorealistischen Roman "Cristo si è fermato a Eboli" (1947 Christus kam nur bis Eboli), der die Nöte der süditalienischen Bauern thematisiert. Der Bestseller wurde 1979 auch mit großem Erfolg von Francesco Rosi verfilmt.

Carlo Levi starb am 4. Januar 1975 in Rom.


Zitate von Carlo Levi


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