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Anais Nin

* 21.02.1903 - † 14.01.1977


Anaïs Nin, wurde am 21. Februar 1903 in Neuilly-sur-Seine bei Paris, als Angela Anais Juana Antolina Rosa Edelmira Nin y Culmell geboren.

Als Nin 11 Jahre alt war, verließ der Vater, Joaquin Nin y Castellanos, Musikprofessor und Konzertpianist, ein eitler Mann und Hypochonder, die Familie. Die Mutter siedelte darauf mit den Anaïs und ihren zwei jüngeren Brüdern nach New York über. Dort brach Anaïs die Schule ab und arbeitete als Model und Tänzerin. Die Trennung vom Vater versuchte sie in ihrem Tagebuch zu verarbeiten.

1923 heiratet sie den Bankkaufmann Hugh Guiler, Leiter der Pariser Filiale der American City Bank. "Er riecht nach Bank", beschwert sich Nin - dabei verdankt sie ihm, den sie in ihrem Tagebuch konsequent übergeht, ein sorgloses Leben. Mit ihm zog sie 1924 nach Paris.

Gemeinsam mit ihrem Mann unterstützte sie avantgardistische Künstler und lernte so auch Henry Miller kennen, auf dessen literarisches Schaffen sie großen Einfluss hatte. Mit Miller hatte sie eine langjährige Affäre. 1940, als die Deutschen in Frankreich einmarschierten, kehrte sie in die USA zurück.

1947 kommt eine geheim gehaltene Ehe mit dem siebzehn Jahre jüngeren Rupert Pole hinzu. Mit Hugh lebte sie an der Ostküste (New York City), mit Rupert an der Westküste der USA, in Los Angeles.

Nin studierte Psychoanalyse bei Otto Rank und wurde selbst zeitweise von Carl Gustav Jung behandelt.

Anaïs Nin ist zeitlebens besessen von ihrem Tagebuch: Bis kurz vor ihrem Tod sind sieben (stark gekürzte) Bände publiziert. Ihre Tagebücher werden erst ab 1966 publiziert. Von da an wächst ihr Ruhm stetig. Das Tagebuch ist, obwohl sie auch Romane schrieb, ihr eigentliches Werk.

Anais Nin starb am 14. Januar 1977 in Los Angeles.


Zitate von Anais Nin


Die Aphorismen dieses Autoren dürfen auf Grund der Beschränkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 14.01.2047 veröffentlicht werden!


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