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John Steinbeck

* 27.02.1902 - † 20.12.1968


John Ernst Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 als Sohn von John Steinbeck und dessen Frau Olive Steinbeck (geb. Hamilton) in Salinas, Kalifornien, geboren. Steinbeck war deutsch-irischer Abstammung. Sein Vater, diente als Schatzmeister in der Grafschaft Monterrey während seine Mutter, eine ehemalige Lehrerin, ihn sehr früh für die Literatur begeisterte.

Nach seinem Abschluss 1919 an der Highschool in Salinas, begann Steinbeck im Herbst sein Studium an der Universität in Stanford. Doch schon im Frühjahr des darauf folgenden Jahres verließ Steinbeck die Universität um auf den Feldern der Farmer zu arbeiten. Von 1922 bis 1923 kehrte er dann an die Universität zurück um sein Studium, nach einer nochmaligen Unterbrechung 1924 zu beenden. Ab 1925 arbeitete der studierte Meeresbiologe als Journalist in New York und schrieb hier seine ersten Romane. Nachdem Steinbeck einige seiner Arbeiten erfolglos veröffentlicht hatte, entschloss er sich nach Kalifornien zurück zu kehren. 1929 veröffentlicht Steinbeck seinen ersten Roman, "Cup of Gold" der jedoch keinerlei Beachtung erhielt. Mit den zwei folgenden Romanen "The Pastures of Heaven" und "To a God Unknown" war Steinbeck ebenfalls erfolglos.

1930 heiratet Steinbeck seine erste Frau Carol Henning. Durch seinen 1935 erscheinenden Roman "Tortilla Flat" wurde man auf ihn aufmerksam und in den Jahren 1937 folgte "Von Mäusen und Menschen" und 1939 "Die Früchte des Zorns". Letzterer Roman, der über das Schicksal der von der Wirtschaftskrise gebeutelten Farmer aus dem Mittelwesten erzählt, erregte mit seiner krassen Naturalistik gleichermaßen positive wie negative Kritik und machte Steinbeck endgültig berühmt.

Für den Roman "Die Früchte des Zorns" erhielt Steinbeck den Pulitzerpreis und bereits ein Jahr nach seinem Erscheinen wurde der Roman von John Ford verfilmt. In Steinbeck vereinten sich die zwei typisch amerikanische Eigenschaften, die Liebe zu den kleinen Leuten und ihren Problemen sowie ein glühender, sentimentaler Patriotismus.

Während des II. Weltkrieges war Steinbeck Kriegsberichterstatter für die "Herald Tribune" in New York.

Den Roman "Die Straße der Ölsardinen" den Steinbeck 1945 veröffentlichte, folgte 1952 "Jenseits von Eden", in dem er mehrfach Paraphrasen des Kain- und Abel-Motives mit seiner eigenen Familiengeschichte verknüpfte. Trotz der großen Erfolge seiner Romane blieb die Literaturkritik skeptisch und gab den zahlreichen Erzählungen den Vorzug.

Steinbeck erhielt 1962 den Literaturnobelpreis für Literatur.

John Ernst Steinbeck starb am 20. Dezember 1968 in New York und wurde von seiner dritten Frau Elaine Steinbeck (geb. Scott) und seinem Sohn Thomas in Salinas beigesetzt.


Zitate von John Steinbeck


Die Aphorismen dieses Autoren dürfen auf Grund der Beschränkungen durch das Urheberrechtsgesetz erst nach dem 20.12.2038 veröffentlicht werden!


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